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Beratungsspektrum

Wie sich unsere Gesellschaft permanent wandelt und entwickelt, so stellen sich auch für uns täglich neue Aufgabenstellungen und Herausforderungen. Deshalb ist unsere Aufgabe vielschichtig und berührt mannigfache Lebensbereiche.

Individuelle Beratung

Grundsätzlich sind wir jedoch für alle Menschen, die der Pflege bedürfen, zur individuellen Beratung da. Hierbei ist es unser vordringliches Ziel, den Menschen zu ermöglichen, dass sie in den Lebensumständen leben können, die sie sich wünschen. Außerdem stehen wir den Menschen zur Verfügung, die die Last der Pflege tragen. Somit sind Sie bei uns richtig, wenn Sie Fragen von der Patientenverfügung über die Versorgungsvollmacht bis hin zu Fragen nach Leistungsanbietern oder Versorgungsangeboten haben.

Aufgrund dieser Vielschichtigkeit werden wir nicht auf jede einzelne Frage sofort eine Antwort haben. Aber wir fühlen uns in der Pflicht, Ihnen die richtigen Ansprechpartner zu nennen oder schnellstmöglich zu einer für Sie befriedigenden Antwort zu kommen. Manchmal gehen Ihre Fragestellungen auch über ein reines Beratungsangebot hinaus. Z.B. wenn es Schwierigkeiten in der Familie gibt oder Sie aufgrund ihrer Krankheit mit einer ständigen Veränderung ihrer Lebenssituation rechnen müssen. Wir sind dann bereit mit Ihnen und Ihren Angehörigen oder sonstigen Partnern gemeinsam nach Lösungen zu suchen und Sie, sollten Sie das wünschen, auch weiter zu begleiten.

Netzwerkstelle

Wir verstehen uns aber auch als Netzwerkstelle. Dies bedeutet, dass wir das Fundament darstellen möchten, auf dem sich sämtliche Akteure, die in diesem Bereich Verantwortung übernehmen, vernetzen können. Aufgrund des demographischen Wandels werden neue Aufgabenstellungen auf uns zukommen, bei deren Bewältigung wir als Gesellschaft keine Erfahrung haben. Es gab in der Geschichte unseres Volkes bislang keinen vergleichbaren Altersaufbau. Damit wir diese Herausforderungen gut meistern können, müssen wir in einen konstruktiven Dialog untereinander eintreten.

Ehrenamt

Ebenfalls um die zukünftigen Aufgaben gut bewältigen und eine humane Gesellschaft sicher stellen zu können, kommt der Förderung des Ehrenamtes eine zentrale Bedeutung zu. Die staatliche Gemeinschaft und das soziale Versicherungssystem werden allein mit den kommenden Anforderungen überfordert sein. Es bedarf hier neuer Formen von Solidarität. Die Menschen, die sich hier zur Verfügung stellen, sollen aber gute Voraussetzungen vorfinden, dass sie für ihre Arbeit am Bürger gerüstet sind.

Sie brauchen kompetente Ansprechpartner, Wertschätzung, Fortbildungsmöglichkeiten und geeignete Räumlichkeiten. Wo Bedarf ist oder künftig gesehen wird, stehen wir als Ansprechpartner oder auch als Organisator zur Verfügung. Dieses Angebot gilt für Einzelpersonen, Vereine aber auch Gemeinden im Landkreis gleichermaßen.

Beratung und Hilfe...

In der Fachstelle für Pflege und Senioren haben Sie Ansprechpartner, die Sie über eine Vielfalt von Hilfs- und Unterstützungsangeboten ausführlich, neutral, kompetent und kostenlos informieren.

Die Beratung kann telefonisch, in der Fachstelle oder auch zu Hause stattfinden.

Es ist uns ein zentrales Anliegen die Menschen darin zu unterstützen, so lange wie möglich, in Ihrem gewohnten Umfeld bleiben zu können.

  Wir beraten zu folgenden  Themen:

  •  Pflegeleistungen
  • Pflegeversicherung
  • Selbsthilfe
  • Hilfsmittel, Technische Unterstützung
  • Altenhilfeplanung bei Kommunen, Nachbarschaftshilfevereinen, Leistungserbringern im Bereich der Pflege innerhalb und außerhalb von Einrichtungen

  Pflegestützpunkte…

Bieten Beratung, Vermittlung und Koordinierung aus einer Hand. Auf Wunsch kann auch ein Versorgungsplan erstellt werden. Die Pflegestützpunkte stehen allen Menschen in Fragen zur Pflege und zu Fragen rund um das Thema „Älter werden“ zur Seite.

Nach dem Grundsatz „ambulant vor stationär“ ist es das Ziel, auch bei Pflegebedürftigkeit, ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben im gewohnten Umfeld zu ermöglichen.

 Pflegebedürftig…

Kann jeder werden: Zum Beispiel durch einen Unfall, eine schwere Erkrankung oder durch das Älterwerden. Wichtig ist es, im Fall der Pflegebedürftigkeit, kompetente Beratung zu erhalten.

 Mögliche Beratungsinhalte sind folgende Themen:

  • Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung
  • Pflegedienste
  • Pflegeheime
  • Tages-, Verhinderungs- und Kurzzeitpflege
  • Wohnformen im Alter
  • Finanzierungsmöglichkeiten
  • Hilfsmittel
  • Angebote für pflegende Angehörige
  • Zusätzliche Betreuungsangebote
  • Unterstützungsmöglichkeiten für Demenzkranke und ihre Angehörigen

  Neutralität…

Ist für eine gute Beratung wichtig. Der Pflegestützpunkt vertritt keine Eigeninteressen. Der Leitgedanke ist eine bedarfsgerechte , individuelle und den finanziellen Mitteln angemessene Lösung zu finden.

  Ansprechpartnerinnen:

Telefon: 07461 926 4603
Fax: 07461 926 99 4603
c.zepf@landkreis-tuttlingen.de
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Telefon: 07461 926 4605
Fax: 07461 926 99 4605
p.jamros@landkreis-tuttlingen.de
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Altenhilfefachberatung

Neben der individuellen Beratung ist es die Aufgabe die Leistungsanbieter im Landkreis zu vernetzen. Es soll eine Plattform für alle angeboten werden, die sich um pflegebedürftige und ältere Menschen kümmern. Ziel ist ein weiterer bedarfsgerechter Ausbau an Hilfs- und Wohnangeboten.

Eine weitere zentrale Aufgabenstellung kommt dem Aufbau, dem Ausbau und der Förderung von ehrenamtlichen Strukturen zu.

  Aufgaben:

  •  Beratung zu Fragen der Pflege und Altenhilfe im Rahmen der kollegialen Beratung im Landratsamt
  • Konzeptionelle Weiterentwicklung des Landkreises in Zusammenarbeit mit der Sozialplanung
  • Beratung der Kommunen
  • Beratung der Nachbarschaftshilfevereine, Förderung des Ehrenamtes
  • Beratung der Leistungserbringer
  • Beratung der Betroffenen
  • Mitarbeit in Gremien und Arbeitskreisen auf Landesebene
  • Netzwerkarbeit
  • Öffentlichkeitsarbeit

  Ansprechpartnerin:

Telefon: 07461 926 4602
Fax: 07461 926 99 4602
m.thoma@landkreis-tuttlingen.de
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Beratungsstelle „Alter & Technik“

 Projekt – Beratungsstelle „Alter & Technik“ – Die Anfänge

Eine Form um pflegende Angehörige in ihrer versorgenden Tätigkeit zu unterstützen, ist der Einsatz von technischen Assistenzsystemen. Das Wissen über diese Möglichkeit, über Bezugsquellen, Fachtechniker und finanzielle Fördermöglichkeiten ist bei pflegenden Angehörigen und deren Anlaufstellen jedoch nur gering vorhanden.

  Beratungszentrums „Alter & Technik“ Schwarzwald-Baar, Rottweil und Tuttlingen

2017 eröffnete das interkommunale Beratungszentrum „Alter & Technik“ Schwarzwald-Baar, Rottweil und Tuttlingen mit einer gemeinsamen Koordinationsstelle und drei jeweils im eigenen Landkreis verorteten Beratungsstellen für die Bürger.

In der Musterwohnung  „BEATE“ in Villingen Schwenningen – Schwenningen, können über 200 Exponate aus den Bereichen „Barrierefreiheit, „Alltagshelfer“ und Fürsorgliches Zuhause- Smarthome“ selbst getestet werden.

B arrierefreiheit

E erleben und ausprobieren

A lltagshelfer

T echnische Unterstützung

E inzelberatung

  Aufgaben:

  • Beratung zu unterstützenden Pflege – Hilfsmitteln
  • Wohnraumberatung
  • Finanzierungsmöglichkeiten
  • Aufbau einer Ausstellung an Hilfsmitteln in Tuttlingen
  • Langfristig Aufbau einer Musterwohnung in Tuttlingen
  • Öffentlichkeitsarbeit

  Ansprechpartnerinnen:

Telefon: 07461 926 4610
Fax: 07461 926 99 926 4610
u.betzler@landkreis-tuttlingen.de
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Telefon: 07461 926 4610
Fax: 07461 926 99 4610
a.loeffler@landkreis-tuttlingen.de
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Selbsthilfekontaktstelle

  Beratung für Einzelne „Selbsthilfegruppe - ist das was für mich?“

Die Selbsthilfekontaktstelle gibt Antworten auf die Fragen der Betroffenenund einen Überblick über alle Selbsthilfegruppen im Landkreis Tuttlingen.

Im Gespräch wird es darum gehen, was die Betroffenen mit dem Besuch einer Selbsthilfegruppe für sich bewirken wollen, welche Gruppenangebote es gibt und wie der Kontakt zu den Gruppen aufgenommen werden kann.

Es wird erfragt wie eine Selbsthilfegruppe funktioniert, welche Vorteile Betroffene erwarten können und wo die Grenzen liegen.

Gibt es zu einem Thema keine entsprechende Gruppe, kann die Kontaktstelle Interessierte für die Gründung einer neuen Gruppe miteinander in Kontakt bringen. Aktuell gibt es im Landkreis Tuttlingen 66 Selbsthilfegruppen.

  Beratung für Selbsthilfegruppen

Die Kontaktstelle berät und unterstützt die  Selbsthilfegruppen mit genau abgestimmten Angeboten:

  Bei der Gründung einer neuen Gruppe:

  • Interessierte miteinander in Kontakt zu bringen.
  • Begleitung in der Startphase.
  • Hilfen für erste Strukturen wie Ort und Zeit der Treffen.
  • Entwickeln von Gesprächs- und Gruppenregeln.

  Bei bestehenden Gruppen:

  • Die Gruppe lebendig zu halten, neue Mitglieder zu gewinnen.
  • Beratung in Phasen der Beunruhigung, bei Konflikten und Schwierigkeiten.
  • Unterstützung bei der Durchführung von Veranstaltungen.
  • Förderung des Austauschs zwischen den Gruppen.
  • Organisation von Fortbildungsangeboten für die Vertreter/-innen der Gruppen.
  • Beratung zur Öffentlichkeitsarbeit.
  • Hilfen zu finanziellen Fördermöglichkeiten, Verteilung von Fördermitteln, Zuschüssen und Spenden.
  • Vermittlung von Kontakten zu Fachleuten.
  • Organisation und Durchführung von Gesamttreffen.

  Ansprechpartnerin:

Telefon: 07461 926 4604
Fax: 07461 926 99 4604
s.wurdak@landkreis-tuttlingen.de
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